Hanseatenweg → Halle 3

SA 14.3.
20 Uhr

Zu Gast im Labor: Rotation und Angulation

Elektronisches Konzert

 

Elf Kompositionsstudierende der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin experimentierten mit und komponierten auf sehr unterschiedliche Weise für die besonderen akustischen und räumlich-klanglichen Möglichkeiten der „Klangwürfel“.

„Die Klangwürfel sind platonische Lautsprecherkörper mit 6 symmetrisch angeordneten Membranen und wurden von Caspar Johannes Walter entwickelt und gebaut. Ausgangspunkt war das Unbehagen über die übliche Konfiguration von Live-Instrument und Zuspielung, in der das Live-Instrument etwas verstärkt werden muss, um nicht gegenüber der Zuspielverstärkung dünn zu erscheinen. Das hat hauptsächlich damit zu tun, dass der Lautsprecherklang den Raum von außen nach innen ganz füllt, während das Instrument lokal aus dem Zentrum nach allen Richtungen abstrahlt. Die Klangwürfel haben wie ein Instrument eine lokale Qualität der Abstrahlung.“
(Caspar Johannes Walter)

Unterstützt von klangzeitort, dem gemeinsamen Institut für Neue Musik der UdK Berlin und HfM Hanns Eisler Berlin, Leitung: Kirsten Reese